Wissenschaftskommunikation: Intern, extern und dazwischen

Vom 20. bis 21. April 2009 fand am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen (KWI) ein Workshop des Teilprojekt I des Forschungsverbundes Interactive Science statt. Thema des Workshops war der Grenzbereich zwischen interner und externer Wissenschaftskommunikation welcher durch Social Media konstituiert wird. Insbesondere Wissenschaftsblogs waren Gegenstand der Diskussion. Teilenehmer des Workshops waren: Dr. Christoph Bieber, Dr. Tina Guenther, Jana Klawitter, Dr. Benedikt Köhler, René König, Anita Langenhorst, Prof. Claus Leggewie, Dr. Guido Möllering, Fabian Pingel, Marc Scheloske, und ich.

Eine schöne Zusammenfassung findet sich bereits im Blog von Tina Guenther.

Für die einführende Session hatte ich kurz meinen Entwurf für eine schematische Darstellung von Wissenschaftskommunikation vorgestellt. Im Beitrag “Interne Wissenschaftskommunikation – Eine Mindmap” in diesem Blog habe ich diese grundlegende Idee bereits vor Längerem grob skizziert. Nachfolgend stelle ich nun eine überarbeitete Fassung dieses Gedankens zur Diskussion:

Drei Ebenen

Formate wissenschaftlicher Kommunikation müssen grundsätzlich in drei Ebenen unterschieden werden. Die Medienebene, die Inhaltsebene und die kommunikative Ebene. Auf der Medienebene stehen im Kontext von Formen der Kommunikation und Vernetzung eher technische Aspekte im Vordergrund. So finden Antworten auf gedruckte Beiträge auch tendenziell ebenfalls in Form von Printpublikationen statt, während Blogartikel in der Regel direkt und in „räumlicher Nähe“ zum Ursprungsartikel positioniert werden1 Die Inhaltsebene umfasst den fachlichen Content. Die kommunikative Ebene beinhaltet die impliziten oder expliziten kommunikativen Aspekte des Kommunikationsvorganges. Hierzu zählen Aspekte personaler Vertrauenserzeugung sowie weitere kommunikative Techniken zur Herstellung eines übergeordneten Kontextes (z.B. Wissenschaft) oder zur Bestätigung von Erwartungsstrukturen.

Die dritte Ebene eignet sich deswegen für eine analytische Darstellung im Sinne einer Typisierung von Formen der Wissenschaftskommunikation. Auf dieser Ebene sind die Merkmale verortet, welche wissenschaftliche Kommunikationsbeiträge von anderen abgrenzen. Hierzu zählen die angesprochene Zielgruppe, Autoren oder wissenschaftliche Relevanz.

Krämer (1) zählt weitere strukturelle Kennzeichen wissenschaftlicher Kommunikation auf. Demnach „zeichnet sich Wissenschaftssprache unter anderem durch Passivkonstruktionen, Denegativierung, lange verschachtelte Sätze, Attributhäufungen, Substantivierung, hypotaktische Konstruktionen, Terminologisierungen, besondere Kompositabildungen aus.“ ((2): 93) Krämer erkennt jedoch mit Blick auf die unterschiedliche Verwendung gleicher Wörter in der Alltags- bzw. Wissenschaftssprache die Notwendigkeit für den Hörer (oder Leser) den „Wirklichkeitsakzent der Äußerung“ ((2): 95) zu erkennen, was u.a. bedeutet, dass „neben inhaltlichen auch rhetorische Kriterien für die Präsentation eines wissenschaftlichen Textes relevant [sind].“ ((2): 93) Krämer bezieht seine Untersuchung jedoch primär auf kommunikative Beiträge, die im Kontext des vorliegenden Beitrags in den Bereich formalisierter interner Wissenschaftskommunikation (s.u.) einzuordnen sind. Es bleibt daher zunächst offen, ob und inwieweit diese Merkmale auch in wissenschaftlichen Blogs relevant sind oder ob dort nicht andere und/oder zusätzliche Techniken zur Konstruktion von Glaubwürdigkeit Anwendung finden. Eine Analyse wissenschaftlicher Kommunikationsformate wird zweifellos nicht ohne eine Berücksichtigung aller Ebenen auskommen, trotzdem soll sich hier zunächst auf die kommunikative Ebene konzentriert werden, denn Wissenschafkommunikation findet in ganz unterschiedlichen Medien und Formaten statt und kann doch weitgehend unabhängig vom konkreten Medientyp und tatsächlichen Inhalt in analytisch getrennte Bereiche aufgeschlüsselt
werden.

Drei Hauptkategorien

Formate wissenschaftlicher Kommunikation lassen sich auf der Inhaltsebene (Korrektur vom 05.04.09, danke an Janine Hirsch) kommunikativen Ebene zunächst analytisch in drei Hauptkategorien einordnen: Die erste dieser Kategorien stellt die der Zielgruppe dar. Zu unterscheiden sind hier Formate, die als Adressat die wissenschaftliche Gemeinschaft haben (Scholary Communication) und solche die an die nicht wissenschaftliche Öffentlichkeit gerichtet werden (Science Communication). Das zweite Unterscheidungsmerkmal ist die Frage des Formalisierungsgrades der Kommunikation und die damit verbundene institutionalisierte Form der Qualitätssicherung. Drittes Kriterium ist das der faktischen Möglichkeit der Teilnahme an der Kommunikation: So gibt es Formate in denen die wissenschaftliche Gemeinschaft unter sich bleibt und andere in denen auch Außenstehende an der Kommunikation beteiligt werden oder zumindest die Möglichkeit dazu haben.

Zielgruppe

Hagenhoff et. al. (2) entwickeln eine Typisierung von Wissenschaftskommunikation in dem sie zunächst wissenschaftliche Kommunikation anhand der Zielgruppe, an die sich die Beiträge richtet, unterscheiden. Interne Wissenschaftskommunikation hat hier andere Wissenschaftler als Zielgruppe2 , während die externe Wissenschaftskommunikation auf die Gesellschaft als Rezipientengruppe ausgerichtet ist. Im Unterschied zur internen Wissenschaftskommunikation, bei der stets Mitglieder der Scientific Community als Absender der Botschaften fungieren, ist dies in einer nach außen gerichteten externen Wissenschaftskommunikation nicht der Fall. Klassischerweise werden wissenschaftliche Inhalte der Gesellschaft durch den Wissenschaftsjournalismus vermittelt, welcher eine Beobachterfunktion hinsichtlich des wissenschaftlichen Systems einnimmt.


Wissenschaftskommunikation nach Zielgruppen

Wissenschaftskommunikation nach Zielgruppen


Zunehmend ist zu beobachten, dass (z.B. durch Nutzung von Weblogs) direkt aus der Scientific Community Botschaften an die Öffentlichkeit gesendet werden. Seit dem Aufkommen von Blogs und der ansteigenden Nutzung derselben durch Wissenschaftler wird journalistische Vermittlerfunktion zunehmend unterlaufen und die Grenze zwischen Science Communication und Scholary Communiaction wird immer undeutlicher bzw. verwischt an dieser Stelle gänzlich. Hagenhoff et. al. unterteilen interne Wissenschaftskommunikation weiter in formale und informale (interne) Wissenschaftskommunikation3 und führen dann anhand von erarbeiteten Unterscheidungskriterien eine Typisierung von Formaten interner Wissenschaftskommunikation ein.

Formalisierung

Im vorliegenden Beitrag soll ebenfalls eine Typisierung von Wissenschaftskommunikation versucht werden, welche einige Kriterien von Hagenhoff übernimmt, diese jedoch in einem erweiterten Kontext anwendet. Zunächst soll hier das Formalisierungskriterium in folgender Weise verstanden werden: Als formal sollen hier Kommunikationsformen angesehen werden, in denen der Kommunikationsprozess stark institutionalisiert und damit von umfangreichen Formalisierungen im Sinne von Regeln hinsichtlich festgelegter Kommunikationskanäle, formeller Ansprüche an die Ausgestaltung der Beiträge sowie deren Veröffentlichung bestimmt ist.

Aufgabe des wissenschaftlichen Teilsystems ist es zweifellos, neues Wissen und Erkenntnis zu schaffen. Wahrheit (im Sinne nachvollziehbarer Aussagen über die Faktizität der Welt) ist damit der zentrale Anspruch wissenschaftlicher Aussagen. Es liegt also nahe, dass eine Formalisierung der Kommunikation der Sicherstellung dieses Anspruchs dienen sollte.

Da es prinzipiell unmöglich ist, den objektiven Wahrheitsgehalt (also die Übereinstimmung der Aussagen mit dem was der Fall ist) eines Beitrages zu bestimmen4 , hat man sich auf ein Begutachtungsverfahren geeinigt, in welchem fachlich versierte Wissenschaftler die Arbeiten ihrer Kollegen vor der Veröffentlichung begutachten (Peer-Review). Das Peer-Review-Verfahren soll an dieser Stelle nicht weiter kritisch hinterfragt werden (obwohl dies durchaus und mit Recht getan wird5 ), da es im Kontext diese Beitrages nicht darauf ankommt, ob durch Peer-Review tatsächlich wissenschaftliche Qualität in ausreichendem Maße sichergestellt werden kann. Vielmehr geht es hier darum, dass Peer-Review (und andere Begutachtungsverfahren (wie z.B: Vortragseinladungen über CfP)) eine starke Formalisierung der und führen dann anhand von erarbeiteten Unterscheidungskriterien eine Typisierung von Formaten interner Wissenschaftskommunikation ein. Daher soll hier der Grad des Begutachtungsprozesses (im weiteren Sinne) als Kriterium für Formalisierung herhalten und so eine weitere Verzweigung öffnen.


Unterschiedliche Formalisierungsgrade wissenschaftlicher Kommunikation

Unterschiedliche Formalisierungsgrade wissen-schaftlicher Kommunikation


Im Gegensatz zum Kriterium der Zielgruppe ist Formalisierung ein stärker graduell angelegtes Kriterium. Dies hat zur Folge, dass klare Trennlinien anhand dieses Merkmals nur schwer zu ziehen sind. Auf diese Weise wird jedoch auch verdeutlicht, dass gerade durch das Auftauchen neuer Medien wissenschaftlicher Kommunikation (wie z.B. Blogs) die Grenze zwischen interner und externer Wissenschaftskommunikation zunehmend verwischt. Dies soll anhand eines Gedankenganges verdeutlicht werden. Zunächst muss jedoch ein weiteres analytisches Unterscheidungsmerkmal wissenschaftlicher Kommunikation eingeführt werden, nämlich das des Zugangs zur Kommunikation. Hierzu muss zunächst festgehalten werden, dass die (primäre) Zielgruppe eines Beitrags mit wissenschaftlichem Inhalt und die tatsächliche Zugänglichkeit (zwar in abnehmenden Maße, aber dennoch) miteinander verbunden sind. So ist ein klassischer Artikel in einer wissenschaftlichen (Peer-Review-)Zeitschrift zweifellos an die wissenschaftliche Gemeinschaft als Zielgruppe gerichtet.

Partizipationsmöglichkeiten

Auch der Zugang zu solchen Beiträgen (sowohl in Form von Rezeptions- als auch Antwortmöglichkeiten) ist beschränkt. Auch wenn prinzipiell jeder eine wissen-schaftliche Zeitschrift bestellen kann, ist schon alleine die Preisgestaltung ein faktisches Hemmnis dafür, dass diese Beiträge von einer breiten Öffentlichkeit rezipiert werden (dies geschieht klassischer Weise über den Wissenschaftsjournalismus (der hier im Bereich externe, formalisierte Wissenschaftskommunikation einzuordnen ist.)). Ein Artikel in einem Wissenschaftsmagazin dagegen richtet sich an eine breite Öffentlichkeit und ist ihr damit auch zugänglich (natürlich haben auch Wissen- schaftler Zugang zu solchen Artikeln). Klassischerweise haben wir also auf der einen Seite eine externe Wissenschaftskommunikation welche (durch die redaktionellen Strukturen populärwissenschaftlicher Medien) einem recht hohen Grad der Formalisierung (durch Begutachterprozesse der Journalisten) unterliegt und der Zielgruppe eine kommunikative Teilhabe (auch in Form eines Rückkanals z.B. durch Leserbriefe) ermöglicht. Auf der anderen Seite steht die interne Wissenschaftskommunikation, welche neben der Zielgruppe Scientific Community durch Begutachtungsverfahren und Zugangsbeschränkungen (Preisgestaltung wissenschaftlicher Zeitschriften, Konferenzgebühren etc.) die kommunikative Partizipation primär im wissenschaftlichen Subsystem ermöglicht.


Wissenschaftskommunikation nach Partizipationsmöglichkeit

Wissenschaftskommunikation nach Partizipations-möglichkeit


Durch das Aufkommen neuer Kommunikationsformate wie Weblogs wird diese Grenze zunehmend aufgebrochen. Im nun folgenden Gedankengang wird ein idealtypisches und fiktives Beispiel herangezogen, empirisch sind auch hier eher Mischformen vorzufinden. In einem solchen idealtypischen Fall veröffentlicht ein Wissenschaftler in seinem persönlichen Blog eine Rezension zu einem wissenschaftlichen Fachartikel. Vom Kriterium der Zielgruppe ist ein solcher Beitrag weder eindeutig der internen noch der externen Wissenschaftskommunikation zuzuordnen, denn auch wenn er sich primär an andere Wissenschaftler richtet, die sowohl mit dem kritisierten Beitrag etwas anfangen, als auch eine wissenschaftliche Kritik daran einordnen und verstehen können, so hat doch auch der interessierte Laie gleichermaßen Zugang und die Möglichkeit der aktiven Teilhabe am Kommunikationsprozess6 . Auch werden die beiden anderen Kriterien zur Typisierung von interner Wissenschaftskommunikation (hoher Formalisierungsgrad und Zugangsbeschränkungen für die Partizipation) nicht erfüllt. Ein Weblog ist in der Regel öffentlich zugänglich und unterliegt keinem formalisierten Begutachtungsprozess. Weblogs dieser Art (entscheidend ist hier nicht das Medium, sondern die Art der Nutzung: Einzelner Wissenschaftler schreibt für die / in der Öffentlichkeit. Das Format wird bspw. auch von klassischen journalistischen Medien genutzt, hier gelten allerdings wieder redaktionelle Formalisierungen) scheinen sich also nicht in die oben entwickelte Typisierung einordnen zu lassen.

Der Vorteil der hier angeführten Unterscheidungskriterien liegt jedoch darin, dass so der zu verdeutlichende Grenzaufbruch zwischen interner und externer Wissenschaftskommunikation sichtbar wird. Es ist auch keineswegs so, dass die klassischen Formen interner und externer Wissenschaftskommunikation verschwinden würden. Sie befinden sich ohne Zweifel im Wandel (siehe Open Acces und Co.) sind aber auch im Rahmen der hier vorgestellten Systematik weiter einzuordnen. Vielmehr gilt es, die aufgezeigte neue Ausprägung wissenschaftlicher Kommunikation zu untersuchen. Hierzu können die klassischen Funktionen der Wissenschaftskommuniktion (Registrierung, Zertifizierung, Wahrnehmung, Archivierung) ebenso herangezogen werden wie Fragen nach den Auswirkungen dieser neuen Formate hinsichtlich von Kollaboration und einer Demokratisierung von Wissenschaft.

Weitere Schritte

In einem an nachfolgenden Schritt wird der Frage nach der Sicherstellung wissenschaftlicher Qualität außerhalb etablierter und formalisierter Qualitätssicherungsmechanismen nachzugehen sein. Die These ist hier, dass Qualitätssicherungsmechanismen nicht nur die Funktion der Sicherstellung von Qualität übernehmen, sondern qua dem Wissen um ihre Existenz sowie ihrer allgemeinen Akzeptanz bei den Kommunikationsteilnehmern, eine Form von Vertrauen erzeugen.
Formalisierte Qualitätssicherungsmechanismen erlauben es dem Subjekt (und der Gesellschaft), die Seriosität eines wissenschaftlichen Textes einzuschätzen und Prognosen über den potentiellen Wahrheitsgehalt der Beiträge abzugeben, auch ohne selbst ausreichende Fachkenntnis zu besitzen.

Wenn diese Formalisierungen fehlen (wie es im ihr dargestellten, unscharfen Grenzbereich der Fall ist), sind andere Mechanismen der Vertrauensbildung notwendig, um seriöse wissenschaftliche Inhalte von nicht-wissenschaftlichen zu unterscheiden. Die grundlegende These ist hier folgende: Vertrauen in die Wissenschaftlichkeit von Blogbeiträgen wird über die Person des Autors geschaffen und in Weblogs durch kommunikative Elemente des Identitätsmanagements erzeugt. Dazu zählen gestalterische Elemente, Profilseiten, Verlinkungen und Kommentare durch welche die Identität des Autors als seriöser (und damit vertrauenswürdiger) Schreiber wissenschaftlicher Texte ausgewiesen wird. Dieses personale Vertrauen wird auf die Ebene des Textes übertragen. Dabei wird erstens auf anerkannte Institutionen des Wissenschaftsbetriebes rekurriert sowie zweitens auf die Eingebundenheit in eine Kommunikationsstruktur mit anderen Wissenschaftlern (deren Identität ebenfalls über die genannten Mechanismen erzeugt wird).

Literatur
(1) Krämer, H.: Vertrauen in der Wissenschaft – Zur Kommunikation Kostruktion von Vetrauen in der Wissenschaft., 2009.

(2) Hagenhoff, S., Seidenfaden, L., Ortelbach, B., Schumann, M.: Neue Formen der Wissenschaftskommunikation. Eine Fallstudienuntersuchung., Göttingen, 2007

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  1. Aktuell untersuchen Anita Langenhorst, Gerd Fritz und Thomas Gloning im Forschungsverbund Interactive Science die zunehmend zu beobachtenden medienübergreifenden, wissenschaftlichen Kontroversen.
  2. Es wird hier bewusst auf eine weitere Differenzierung zwischen der eigenen Disziplin und der gesamten wissenschaftlichen Gemeinschaft als Zielgruppe verzichtet, da dies für die hier vorliegende Fragestellung nur von untergeordneter Bedeutung ist.
  3. In Anlehnung an Walker/Hurt „Scientific and technical literature: an introduction to forms of communication“, Chicago 1990: XI I.
  4. Hier ist nicht der Raum um die philosophische Diskussion über die Möglichkeit objektiver Wahrheit nachzuzeichnen. Exemplarisch sei hier auf die Problematik einer Beschreibung der Welt durch Sprache hingewiesen. Spätestens seit dem späten Wittgenstein ist klar, dass sich Bedeutungen sprachlicher Aussagen aus einer (sich ständig wandelnden) gesellschaftlichen Übereinkunft speisen und somit nur bedingt geeignet sind, objektive und vom gegebenen Sprachgebrauch unabhängige Wahrheiten zu formulieren.
  5. Exemplarisch können hier die Problematik des Diebstahls von Forschungsergebnissen durch Gutachter oder auch Gefälligkeitsgutachten genanten werden.
  6. Natürlich ist es möglich, auch Blogs komplett organisationsintern und zugangsbeschränkt zu betreiben. Von solchen Spezialfällen soll in diesem Beitrag jedoch abgesehen werden.

Ein Kommentar zu “Wissenschaftskommunikation: Intern, extern und dazwischen”

  1. schmirblog » Blog Archive » Wissenschaftskommunikation: Black Box mit Gucklöchern
    Juni 23rd, 2009 09:42
    1

    [...] findet zunehmend in der Öffentlichkeit statt. Im vorhergehenden Artikel habe ich versucht, deutlich zu machen wie durch die Verwendung von Blogs und anderen Web 2.0 [...]

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